Onimusha
» Personagens STORY Die Jubei und Onimushas haben den Kriegsherren Nobunaga und seine Genma-Horden besiegt. Doch im Jahr 1598 herrscht wieder Krieg: Nobuganas Nachfolger, der friedlich eingesetzte Toyotomi, wird von einem dämonischen Stern manipuliert und beginnt, das Land mit Krieg zu überziehen. In jener dunklen Zeit kehren auch die Gemnas zurück und verbreiten Terror. Zum Glück treten der Black Oni Soki und seine Freunde Akane "Jubei" Yagyu, Ohatsu und Roberto Frois an, um das Böse aufzuhalten.
» Imagens
» Sinopse REVIEW
"Onimusha: Dawn of Dreams" ist Geschrei in Kinoform: laut, unangenehm, unsinnig. Der computeranimierte Trickfilm basiert auf dem gleichnamigen Playstation-2-Erfolgsgame von 2006, dem vierten Teil der "Onimusha"-Reihe. Doch was heisst schon basiert: Grosse Teile des Films sind direkt aus dem Game kopiert! Ich habe zwar nie in das Spiel hineingeschaut, doch die schlecht animierten Figuren, die flackernden Hintergründe und die fehlende Farbtiefe verraten ziemlich schnell, dass hier lediglich Computergrafiken in den Film übernommen wurden. Der Kontrast zu den wenigen separat animierten Szenen, v.a. am Anfang und am Ende, ist denn auch frappant: Was am Anfang wie eine visuell ansprechende Produktion wirkt, verkommt durch den Wechsel zur Game-Grafik zum blanken Hohn!
Diese Grafik ist nämlich auf der Playstation durchaus was wert, nicht aber in einem Film. Hier wirkt es billig. Und da die Macher keine Ahnung haben, wie man einen Film inszeniert, ist das Ganze auch noch ungeheuer holprig. Ich weiss nicht, für wen "Dawn of Dreams" gedacht ist: Für Fans, um ihren geliebten Charakteren einen Film zu gönnen? Die dürften aber eher frustriert sein, dass sie nicht mit ihrem Controller eingreifen können, sondern lediglich vorgekämpft bekommen. Also doch für Laien? Die werden, so wie ich, ob der schieren Informationsfülle nach ein paar Minuten schreiend im Zimmer herumrennen, das Gesicht schmerzverzerrt, die Augen wild rotierend. Die ersten zehn Minuten bestehen fast nur aus eingetrichterte Informationen und danach folgt fast ununterbrochen erklärender Voice Over zu den Ereignissen, bis hin zum Schluss, der nochmals nichts anderes tut, als erklären. Das ist kein Film, das ist eine Enzyklopädie!
Und eben, keine gute: Die Visuals sind uneinheitlich - wäre der ganze Film im Stile der Eröffnungsphase gehalten, er würde wenigstens optisch was hergeben. Aber nein, wir bekommen Game-Grafiken. Die Figuren sind sicher eine Freude für die Liebhaber des Spiels, alle Laien werden sie nur als holzschnittartige Platzhalter sehen, die von einer Actionszene zur nächsten führen. Diese Action ist dann bestenfalls chaotisch und unübersichtlich, eine laute Szene nach der anderen, ohne Flair, ohne Reiz. Dazwischen wird versucht, eine komplexe Story mit tonnenweise ****n zu vermitteln, doch wer es schafft, da überhaupt durchzublicken, wird auch nicht gerade mit viel mehr belohnt als einer Gute-Menschen-kämpfen-gegen-Schurken-Story, einfach aufgeblasen bis zum Gehtnichtmehr. In einer Game-Welt, in der man ein Puzzle-Stück nach dem anderen entdeckt, sicher reizvoll, als Film jedoch der direkte Weg in die Drehbuch-Hölle.
Da langt man also lieber zum Controller und spielt das Game, dann kann man wenigstens selbst eingreifen. Hier darf man nur zuschauen, bekommt die Figuren****n und sogar die Missionsziele eingeblendet. Man sieht sozusagen zu, wie ein anderer das Spiel durchspielt. Das ist an sich schon langweilig genug, doch da in Sachen Optik nicht einmal soviel Anstand vorhanden war, das Zeug Kino-gerecht zu rendern, verdient "Onimusha: Dawn of Dreams" einen Tritt direkt in die Mülltonne. Das ist kein Film, sondern ein schlechter Witz, gegen den selbst der letzte "Barbie"-Film ungeheuer lebendig wirkt.
»Download »
Link Friendlyfiles
الباسورد:
www.d-nada.net/vb